Ein kurzer Blick auf die aktuelle Lage des Pokerns
Mit dem Pokerspiel ist das so eine Sache. Während sich Pokern in der Schweiz geradezu „legalisiert“ hat, wird im benachbarten Deutschland Pokerturnier für Pokerturnier verboten. Davon kann manch ein Pokerverein ein Liedlein singen.
Zudem wird das Pokern in Online Pokerrooms in der Schweiz nicht verfolgt – in Deutschland hingegen ist die Ungewissheit gross und manch einer, der in der Freizeit Poker spielt, ist sich seiner Lage nicht mehr sicher. Wir Schweizer haben noch einmal Glück gehabt, dass bei uns Nägel mit Köpfen gemacht werden. So gibt es auch bei der ESBK Lizenzen zur Veranstaltung privater Pokerturniere zu holen – und zwar mit relativ geringem bürokratischem Aufwand.
Das Spielen von Poker Free Rolls wird von beiden Ländern problemlos akzeptiert, wenn es um Echtgeld geht, gibt es hingegen diesen prinzipiellen Unterschied: Die Schweizer betrachten Poker als Geschicklichkeitsspiel (solange es sich nicht um Cash Games handelt), die Deutschen hingegen als Glücksspiel (solange es nicht in legalen staatlichen Casinos stattfindet…). So weit so gut; dass es sich bei Poker nicht um ein reines Glücksspiel handelt, sondern um eine komplexe statistische Angelegenheit, zeigt schon ein Blick auf die Poker Odds: Jeder erfahrene Spieler wendet diese an, um Gewinne zu optimieren. Wer sich damit noch nicht auskennt, sollte mal einen Blick auf den Poker Chancenrechner von PokerListings werfen. Dieser gibt einen interessanten Überblick davon, wie sich die Chancen von Hand zu Hand wandeln können. Natürlich ist es immer vom Glück abhängig, welche Karten man in die Hand bekommt. Doch mit geschickter Strategie und dem richtigen Umgang mit Wahrscheinlichkeiten, ist Poker sicher weniger ein Glücksspiel als Lotto!



Am 23. Dezember 2008 um 08:58 Uhr
Vielen Dank für diesen Artikel! Er und die ganze Seite sind wirklich gut! Grüße!
Am 31. Dezember 2008 um 14:38 Uhr
Ich finde auch, dass man in Deutschland noch ganz gut dran ist, da zumindest Sachpreise oder Entries für gute Turniere “verlost” (just kidding) werden. Persönlich stehe ich aber eher auf Cash und trete lieber den Weg ins Casino als zu irgend nem nerdigen Poker-Club an.
Am 19. Februar 2009 um 00:18 Uhr
Netter Beitrag. Ich bervorzuge auch lieber das Casino wo man direkt an sein Cash kommt.
Am 11. April 2009 um 16:04 Uhr
Da mag aber jemand Pokerlistings gerne
Am 23. April 2009 um 14:13 Uhr
Nach der Auskunft des „Verbandes zur Förderung des deutschen Pokerspiels“, gibt es In Deutschland ca. 4000 Veranstalter von Poker. Verbote helfen nicht.
Am 5. Mai 2009 um 14:04 Uhr
Mich jucken da die gewinne nicht. ich spiel lieber mit ein paar Leuten einfach so ein paar gemütliche runden… ist gesellig und teilweise auch nervenschondender ^^
Am 18. Mai 2009 um 11:23 Uhr
Da kommt natürlich wieder die Frage der Spielsucht auf. Wird in Deutschland das Pokern bei Pokerturnieren deshalb verboten oder was genau sind die Gründe dafür? Ich kann es mir nicht direkt erklären, weil doch jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie er mit solchen Situation umgeht. Das Spielen im Casino ist sicherlich eine schöne Sache, ich finde jedoch, dass es besser wäre für Poker-Vereine die Möglichkeit eigener Poker-Turniere einzuräumen.
Am 5. Juni 2009 um 09:19 Uhr
Naja es ist ja nur verboten, dass man spielt, wenn man damit Geld verdienen will. “Poker turniere” gibt es bei uns regelmäßig. Da geht es jedoch nicht ums Geld, sondern einfach, um zu spielen
Am 17. Juni 2009 um 15:03 Uhr
Finde das bedauernswert, das keine einheitliche EU-Regelung getroffen wurden. Mittlerweile sind auch die osteruropäischen Staaten beim Pokern auf dem Vormarsch. Da ist dem Pokertourismus natürlich die Tür geöffnet. Habe selbst schon in Warschau gespielt. War super organisiert
Am 5. Juli 2009 um 19:39 Uhr
Ich kann Jens nur zustimmen. Hoffentlich ändert sich daran bald was. Aber zumindest kann man noch ein geregeltes Spiel zuhause machen, immer die gleichen regeln.